

Obwohl dieses Event nicht unmittelbar zur Sparte Sport gehört, war im Gaudiwurm in Hirschhorn jede Menge Bewegung und Action.
Das Team vom Sportlertreff besucht und berichtet in unregelmäßiger Folge von Ereignissen in der Rhein-Neckar-Metropolregion, die aktive Menschen in Ihrer Freizeit gestalten.
Bei wunderbarem Wetter und angenehmen Temperaturen wurde gefeiert, getanzt und gesungen.
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(bitte weitersagen!)
Lesen Sie hier den Beitrag der Rhein-Neckar-Zeitung vom 19.02.2007: (Fotos: Sportlertreff)
„Stoi-Bär" in einem Zug mit Schisslhockern
(cum) Wolkenloser Himmel, strahlende Sonne – Tausende säumten gestern beim Hirschhorner Fastnachtsumzug die Gassen der Altstadt und feierten auf dem Freien Platz. Zur 40. Auflage des bunten Treibens begrüßten die Kommentatoren Doris Heckmann und Hans-Jürgen Waibel von der Carnevalsgesellschaft der Ritter ein gewaltiges Aufgebot an Aktiven und Gästen: 1600 Teilnehmer, über 50 Fußgruppen, 24 Motivwagen und elf Kapellen, darunter sechs Guggemusiken.
Gruppe um Gruppe lotste Generalfeldmarschall Matthias Denner mit seiner Mannschaft durch die engen Gassen der Altstadt, teils in Millimeterarbeit. Dem Zug voraus marschierte der Spielmanns- und Fanfarenzug Waibstadt, gefolgt von den Lokalmatadoren des HCV Lachsbachperle. Die Ritter selbst mit ihrem Prinzenpaar Sieglinde I. und Rolf I. bildeten den krönenden Abschluss.
Dazwischen: phantasievolle Motivwagen, bunte Fußgruppen, lärmende Kapellen. Die Frauen der Feuerwehrkapelle Waldkatzenbach krähten als Vogelscheuchen mit Raben Helau. Die Städdlhocker ließen sich von der Mehrwertsteuer die Fastnacht nicht verdrießen. "Die Wilde 13" aus Brombach hatte im kleinen Karo die "Schotten dicht".
Der "Bauwagge Rothenberg" begleitete Bär Bruno auf seiner letzten Fahrt. Der VW-Club Odenwald suchte nicht den Superstar, sondern den Bohlenschänder. Die Dielbacher Elwetritsche-Jäger jagten auf der Arche Noah. "Jamaica und die Folgen" zeigten die Ittertaler.
Der Kegelclub Querschläger inszenierte ein Football-Desaster – mit haarigen Cheerleadern. Aus Ersheim flatterten Vampire ein. Nochmal Bruno zeigten "Die Schauspieler", diesmal als "Stoi-Bär". Von Vorweihnachtsmännern über den Kampf gegen Blitzer bis hin zu den Sieben Zwergen – Wonneproppen, Huddelbetze, Garden und Guggemusiken machten die Straßen unsicher.
Die Gastvereine SV Narrhalla Oberhainbrunn, Club Eulenspiegel, die Wiesenbacher "Schisslhocker" und die KG Kuckuck bereicherten den Umzug gleich mit mehreren Gruppen, die bereits in den Sitzungen gute Laune verbreitet hatten. Die Zuschauer in den Gassen hüpften und tanzten. Auf dem Freien Platz wogten die Schunkelwellen, obwohl sich dann doch noch Wolken vor die Sonne schoben, bis nach Ende des Umzugs.
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